Zwei Fünftausender, wenig Schlaf und ziemlich viel Abenteuer
In der Presse: Ganz oben am Elbrus – Zwei Fünftausender, ein großes Abenteuer (BVZ.at)
Es gibt Ideen, die entstehen nach monatelanger Planung, Excel-Listen, Risikoanalysen und mehreren Meetings. Und dann gibt es Ideen, die entstehen bei einem Terrassenfest in Güssing. Bei Mario, Stefan und Markus
war es eindeutig Variante zwei.
Irgendwann zwischen gemütlichem Zusammensitzen und der Frage, welches Abenteuer als Nächstes anstehen könnte, fiel ein Name: Elbrus. 5.642 Meter hoch, höchster Berg Russlands und – je nach geografischer Definition – höchster Berg Europas. Einer der berühmten Seven Summits. Klingt gut. Machen wir.
Dass daraus schließlich eine Reise mit zwei Fünftausendern, Gletschern, Zeltnächten, Sturm, Grenzkontrollen, ausgefallenem GPS, fehlenden Hotelzimmern, einem ehemaligen sowjetischen Champion und einigen ziemlich abenteuerlichen Busfahrten werden würde, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Vielleicht war das auch besser so.
Unterwegs waren wir dabei nicht alleine. Zu unserer Reise- und Seilschaft gehörten auch Stefanno Pagliazzo aus dem italienischen Aostatal sowie Patricia und Arthur, ein Pärchen aus Polen. Unterschiedliche Herkunft, unterschiedliche Charaktere, aber über die gemeinsamen Tage am Berg wurde aus der internationalen Truppe schnell eine eingeschworene Gemeinschaft. Gerade bei langen Gipfeltagen, in der Höhe und dann, wenn die Kräfte langsam weniger werden, ist es schließlich ziemlich wichtig zu wissen, wer am anderen Ende des Seils hängt.
Denn aus dem ursprünglichen Plan, den Elbrus zu besteigen, wurde bald eine etwas umfangreichere Variante. Wenn man schon einmal in dieser Gegend unterwegs ist, warum nicht vorher noch den Kasbek in Georgien mitnehmen? Also standen plötzlich zwei große Ziele auf dem Programm: Kasbek, 5.054 Meter, und Elbrus, 5.642 Meter. Zwei Länder, zwei Fünftausender und dazwischen jede Menge Potenzial für Geschichten.
Unser Abenteuer begann in Stepantsminda im Norden Georgiens. Am 16. August ging es mit Geländewagen zunächst auf rund 2.100 Meter. Von dort wechselten wir auf die bewährteste Fortbewegungsmethode am Berg: zu Fuß.
Der Kaukasus begrüßte uns standesgemäß mit Regen und Nebel. Wir starteten in Gore-Tex, zogen es zwischendurch kurz aus und beendeten den Tag wieder in Gore-Tex. Die passende Zusammenfassung im Tourentagebuch lautete daher schlicht: „A wet one.“
Das Tempo bestimmte Vladimir. Und Vladimir war nicht irgendein Bergführer, sondern ehemaliger sowjetischer Champion. Wenn man schon einmal die Gelegenheit bekommt, mit einem Champion der UdSSR einen Fünftausender zu besteigen, sollte man sie vermutlich nutzen. Sein Tempo war langsam, gleichmäßig und konsequent. „Pole Pole“ – ein Prinzip, das wir bereits vom Kilimanjaro kannten und das in der Höhe durchaus Sinn ergibt.
Unterwegs erreichten wir das 360-Grad-Café. Der Name versprach Großes. Die Realität an diesem Tag war allerdings etwas überschaubarer: 360 Grad Nebel. Auch schön.
Schließlich erreichten wir die AltiHut auf rund 3.000 Metern. Zelt aufbauen, nasses Gewand trocknen, den Ofen belagern, etwas essen und den Plan für den nächsten Tag besprechen. Der Expeditionsmodus war damit endgültig aktiviert.
Am nächsten Morgen ging es nach einem brauchbaren Frühstück weiter Richtung Betlemi Hut beziehungsweise Meteostation. Natürlich wieder bei Regen. Zuerst Zelte abbauen und Gepäck deponieren, dann folgte der erste richtige Kontakt mit dem Gletscher. Steigeisen an und weiter. Technisch war das Gelände zunächst noch gut zu bewältigen, aber mit jedem Höhenmeter wurde deutlicher, dass wir uns langsam in einer anderen Welt bewegten.
Auch die Nächte hatten ihren eigenen Unterhaltungswert. Eine davon blieb besonders in Erinnerung: Ein ordentlicher Sturm fegte über das Camp und bog unser Zelt so her, dass an erholsamen Schlaf kaum zu denken war. Dafür gab es am nächsten Tag etwas, womit wir beinahe nicht mehr gerechnet hatten: die erste richtige Sonne in Georgien.
Zur Akklimatisation ging es mit den schweren Bergschuhen auf über 4.000 Meter. Zusätzlich stand ein Training am Gletscher auf dem Programm. Gehtechnik mit Steigeisen, Sicherungstechniken und das richtige Verhalten im Eis wurden noch einmal geübt. Denn langsam wurde es ernst.
Am 20. August war Gipfeltag am Kasbek. Wobei „Tag“ relativ ist, wenn das Frühstück um 23.30 Uhr serviert wird. Porridge und Spiegelei mitten in der Nacht – unser persönliches Kaiserfrühstück.
Um Punkt Mitternacht marschierten wir los. Mit Vladimir, einem zweiten Guide und unseren Stirnlampen ging es hinein in die Dunkelheit. Von Beginn an war es kalt. Kapuzen auf, Reißverschlüsse zu und weiter. Der Weg durch den Gletscherbruch im Licht der Stirnlampen hatte etwas ganz Besonderes. Rundherum Dunkelheit, Eis und irgendwo weit über uns unser Ziel auf 5.054 Metern.
Vladimir legte immer wieder kurze Pausen ein. Für die Höhenverträglichkeit vermutlich perfekt, für warme Finger eher weniger. Vor einer imposanten Gletscherwand war dann endgültig Schluss mit dünner Bekleidung. Dicke Daune raus, Fäustlinge an – und plötzlich machte es wieder deutlich mehr Spaß.
Danach folgte ein scheinbar endloser Marsch durch eine nahezu unberührte Hochgebirgslandschaft. Keine Straßen, keine Häuser, kein Lärm. Nur Berg, Eis und unsere kleine Gruppe.
Die letzten rund 300 Höhenmeter hatten es noch einmal richtig in sich. Die Flanke wurde zunehmend steiler und jetzt hieß es: Steigeisen sauber setzen, belasten und darauf vertrauen, dass sie halten. Tun sie.
Und genau dort kam einer dieser Momente, wegen denen man überhaupt solche Reisen macht: Sonnenaufgang mitten in der Steilflanke des Kasbek. Unbezahlbar. Fotos davon gibt es praktisch keine. Niemand dachte in diesem Augenblick ernsthaft daran, die Handschuhe auszuziehen und das Handy hervorzuholen. Manche Bilder bleiben eben einfach im Kopf.
Kurz darauf hielt die Steilflanke noch eine kleine Überraschung für uns bereit. Eine Schneewechte unterbrach den Aufstieg und musste überklettert werden. Dahinter wurde das Gelände plötzlich flach – fast schon ungewohnt nach dem bisherigen Anstieg. Diese kleine Ebene kam uns gerade recht: Rucksäcke runter, unnötiges Gepäck für die letzten Meter deponieren und noch einmal kurz durchschnaufen. Von hier konnten wir den letzten Gipfelaufschwung bereits gut erkennen.
Und der sah durchaus respektabel aus. Noch rund 100 Höhenmeter trennten uns vom Gipfel, dafür ging es jetzt über die steilste Passage des gesamten Aufstiegs mit etwa 40 bis 45 Grad Neigung. Die Bedingungen spielten uns allerdings in die Karten: Die Flanke war gut mit Schnee bedeckt, die Steigeisen fanden ordentlich Halt und so ließ sich auch dieser letzte steile Aufschwung überraschend gut bewältigen.
Schritt für Schritt ging es höher. Die Luft wurde dünner, der Gipfel immer greifbarer – und irgendwann war klar: Jetzt fehlt nicht mehr viel.
Dann war er plötzlich da: 5.054 Meter. Kasbek. Geschafft.
Die Anstrengung war für einen Moment vergessen. Sensationelle Aussicht, ordentlich Gipfelfreude bei allen und gleichzeitig die Erkenntnis: Das war doch härter als gedacht.
Die Anstrengung war für einen Moment vergessen. Sensationelle Aussicht, ordentlich Gipfelfreude bei allen und gleichzeitig die Erkenntnis: Das war doch härter als gedacht.
Der Abstieg war beinahe eine Belohnung. Erst jetzt sahen wir die gesamte Dimension jenes Gletschers, den wir beim Aufstieg in der Dunkelheit nur im Licht unserer Stirnlampen erahnen konnten. Nach rund elf Stunden erreichten wir ordentlich dehydriert wieder das Camp. Um 12 Uhr gab es Lunch bei der Meteostation. Danach: Game over. Und plötzlich schläft man auch in einem Zelt wie ein Baby.
Am nächsten Morgen zeigte sich Georgien dann fast schon kitschig schön. Strahlender Sonnenschein und endlich jene Fernsicht, die uns beim Aufstieg verwehrt geblieben war. Beim Abstieg nach Stepantsminda kamen wir natürlich wieder am 360-Grad-Café vorbei. Diesmal gab es Kaffee und Aussicht. Geht doch.
Am Abend folgte noch ein gemeinsames Abschlussessen mit unserem Guide. Kasbek erledigt. Jetzt mussten wir „nur noch“ nach Russland.
Am 22. August begann der zweite Teil unserer Reise – und schnell zeigte sich, dass man nicht unbedingt auf 5.000 Metern sein muss, um Abenteuer zu erleben. Allein die Grenzkontrolle dauerte rund drei Stunden. Gepäckkontrolle, Handys abgeben, Handys kontrollieren, warten und noch ein bisschen mehr warten.
Irgendwann waren wir tatsächlich auf russischem Boden. Dort verabschiedete sich auch gleich unser GPS-Signal. Gut. Braucht man eh nicht. Wir hatten schließlich einen Busfahrer.
Wobei dessen Fahrweise zeitweise eher Erinnerungen an einen Actionfilm als an einen gewöhnlichen Transfer weckte.
In Terskol angekommen, wartete bereits die nächste Überraschung. Die Hotelmanagerin erklärte uns, dass von unserer Agentur keine Zimmer gebucht worden waren. Auch die Frage, wo wir Rubel wechseln könnten, brachte keine unmittelbare Entspannung. Hier jedenfalls nicht – dafür hätten wir in die nächste größere Stadt fahren müssen.
Für einen kurzen Moment stieg der allgemeine Stresspegel dann doch etwas an. Aber irgendwie ließ sich alles lösen. Zimmer da, wir da, Anspannung wieder weg. Adventure eben.
Am 23. und 24. August standen Akklimatisationswanderungen am 3.461 Meter hohen Cheget auf dem Programm. Nach dem Kasbek fühlte sich das beinahe wie aktive Erholung an. Beinahe.
Am 25. August hieß es dann endgültig Abschied nehmen vom Komfort im Tal und hinauf ins Elbrus-Basecamp. Zunächst brachte uns die Seilbahn auf über 3.800 Meter. Wer jetzt allerdings dachte, damit wäre die Anreise zur Unterkunft erledigt, hatte die russische Variante des Bergtransfers noch nicht kennengelernt. Oben angekommen, wechselten wir nämlich von der Seilbahn direkt auf die Ladefläche eines russischen LKWs.
Der brachte uns über etwas, das man mit einer gewissen Großzügigkeit als „Straße“ bezeichnen konnte, weiter Richtung Garabashi Hut. Und irgendwie passte diese Art der Anreise inzwischen perfekt zu unserer Reise.
Bei der Garabashi Hut angekommen, bezogen wir unsere Unterkunft: einen Blechcontainer im Elbrus-Basecamp. Darin machten wir es uns mit Mario, Stefan und Markus, unserem Italiener Stefanno sowie Patricia und Arthur aus Polen gemütlich. Viel Platz war nicht, dafür kannten wir uns inzwischen gut genug, um zu wissen: Das wird schon.
Ganz unter uns waren wir allerdings nicht. Zusätzlich teilte ein Japaner den Container mit uns, der für seinen Elbrus-Gipfel eine etwas andere Strategie gewählt hatte. Während wir uns vorgenommen hatten, den Berg zu Fuß zu besteigen, wollte er sich mit dem Ratrac möglichst weit nach oben bringen lassen und zusätzlich Sauerstoff verwenden, um den Elbrus zu „bezwingen“.
Unterschiedliche Wege führen bekanntlich nach oben.
Unsere Variante sollte in wenigen Stunden beginnen.
Vor uns stand der Elbrus: ein riesiger weißer Berg, dessen Dimension auf Fotos kaum richtig herüberkommt. 5.642 Meter. Noch einmal fast 600 Meter höher als der Kasbek.
Am 26. August folgte das bekannte Programm. Frühstück um 23 Uhr. Start um Mitternacht. Warum sollte man während einer solchen Reise auch einen normalen Schlafrhythmus haben?
Unsere Guides hießen diesmal Dancha und Ibra. Wir starteten etwas flotter als beim Kasbek. Das funktionierte zunächst gut, bis Patricia aus unserer polnisch-österreichischen Seilschaft Kopfschmerzen bekam. Also Tempo raus. Wieder einmal zeigte sich eine der wichtigsten Regeln am Berg: Es bringt nichts, schnell zu sein, wenn man nicht oben ankommt. Und noch weniger, wenn man nicht wieder herunterkommt.
Vorbei an den Containerunterkünften führte der Weg bis zu jenem Punkt, an dem wir unsere Steigeisen anlegten. Im steileren Gelände kamen dann die Ratracs. Einer nach dem anderen fuhr an uns vorbei und brachte andere Gipfelaspiranten ein gutes Stück Richtung Gipfel.
Wir gingen, aus sportlicher Überzeugung.
Mit jedem Höhenmeter machte sich die dünne Luft stärker bemerkbar. Die Höhe und vor allem die gewaltige Dimension des Elbrus verlangten uns ordentlich etwas ab. Vor dem letzten Gipfelaufschwung brauchten wir noch einmal eine längere Pause. Die Körner wurden langsam knapp. Sehr knapp.
Also unnötiges Gewicht zurücklassen und mit leichtem Gepäck weiter. Die letzten Meter führten entlang von Fixseilen nach oben. Schritt. Atmen. Schritt. Atmen.
Und irgendwann war tatsächlich Schluss mit Aufsteigen.
5.642 Meter. Gipfel des Elbrus.
Nach dem Kasbek nun auch der Elbrus. Zwei Fünftausender innerhalb weniger Tage. Und jener Berg, dessen Name Monate zuvor bei einem Terrassenfest in Güssing gefallen war, befand sich plötzlich unter unseren Füßen.
Dafür waren allerdings auch nicht mehr besonders viele Körner übrig.
Der Abstieg verlief deutlich flotter, wurde zwischendurch aber noch von einem Graupelschauer begleitet. Die letzten Kilometer legten wir schließlich mit einem Snowcat zurück – rückblickend vermutlich einer der abenteuerlichsten Abschnitte des gesamten Tages.
Nach insgesamt rund 14 Stunden war unser Elbrus-Gipfeltag beendet. Stärkung in der Berghütte, mit der Seilbahn hinunter vom Riesen, Abendessen in Terskol und anschließend ins Bett. Mehr Programm war an diesem Tag nicht mehr notwendig.
Am 27. August ging es wieder zurück Richtung Tiflis. Natürlich nicht, ohne noch einmal etwas Spannung an der Grenze mitzunehmen. Diesmal dauerte die Kontrolle rund zwei Stunden. Auch die anschließende Busfahrt war wieder so abenteuerlich, dass wir uns mittlerweile vermutlich Sorgen gemacht hätten, wenn plötzlich alles völlig normal funktioniert hätte.
Unterwegs hielten wir mehrmals und probierten regionale Spezialitäten. Besonders positiv blieb uns dabei die Gastfreundschaft der Menschen in Erinnerung. Wir wurden von den Einheimischen unterwegs immer wieder freundlich und herzlich empfangen.
Stefanno musste uns aufgrund seines Fluges bereits verlassen. Für uns blieb in Tiflis aber noch Zeit für einen würdigen Abschluss. Gemeinsam mit Patricia und Arthur, ging es noch einmal zu einem georgischen Essen.
Diesmal ohne Stirnlampe, ohne Steigeisen und zu einer völlig normalen Uhrzeit. Sehr angenehm.
Am 28. August hatten wir schließlich wieder österreichischen Boden unter den Füßen.
Was bleibt von so einer Reise?
Zwei Fünftausender. Kasbek – 5.054 Meter. Elbrus – 5.642 Meter. Elf Stunden am Kasbek, 14 Stunden am Elbrus. Sturm, Regen, Sonne, Eis und Graupel. Sehr viele Höhenmeter, ziemlich wenig Schlaf und einige Situationen, die so vermutlich nicht im Reiseprospekt gestanden sind.
Vor allem bleiben aber unzählige Momente, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Gemeinsam ein Ziel setzen, darauf hinarbeiten, Schwierigkeiten lösen, aufeinander schauen und irgendwann völlig erledigt irgendwo oben stehen und wissen: Genau dafür sind wir losgegangen.
Und genau hier soll die Geschichte von Maxwell Adventures künftig noch einen zusätzlichen Sinn bekommen. Wir möchten versuchen, unsere kommenden Abenteuer mit einem sozialen Gedanken zu verbinden und mit den Höhenmetern, die wir zurücklegen, auch etwas für andere zu bewegen.
Unsere Idee lautet: „Höhenmeter für den guten Zweck.“
Bei ausgewählten zukünftigen Touren möchten wir die von uns bewältigten Höhenmeter mit einer Spendenaktion verbinden. Unterstützer sollen beispielsweise die Möglichkeit bekommen, einen freiwilligen Betrag pro zurückgelegtem Höhenmeter oder eine frei gewählte Spendensumme beizutragen. Die dadurch gesammelten Mittel sollen insbesondere Menschen zugutekommen, die durch Bergunfälle oder Umwelt- und Naturkatastrophen in Not geraten sind.
Denn draußen lernt man ziemlich schnell, dass nicht alles planbar ist. Am Berg kann aus Sonnenschein innerhalb kürzester Zeit ein Sturm werden. Ein falscher Schritt kann eine Situation völlig verändern. Und Naturkatastrophen können Menschen innerhalb weniger Augenblicke vor Herausforderungen stellen, auf die niemand vorbereitet sein kann.
Gleichzeitig lernt man am Berg aber auch etwas anderes: Alleine geht vieles. Gemeinsam geht mehr.
Genau diesen Gedanken möchten wir weitertragen. Wenn wir künftig Tausende Höhenmeter für unsere eigenen Ziele zurücklegen, wäre es schön, wenn daraus gleichzeitig etwas Positives für andere entstehen könnte. Dann ist ein Höhenmeter eben nicht mehr nur ein Schritt Richtung Gipfel, sondern vielleicht auch ein kleiner Beitrag für jemanden, der gerade Hilfe braucht.
Kasbek und Elbrus waren jedenfalls nicht das Ende. Eher das Gegenteil.
Ideen gibt es genug. Berge übrigens auch.
Und irgendwo findet sich bestimmt wieder eine Terrasse, auf der irgendwann jemand den entscheidenden Satz sagt:
„Eigentlich könnten wir doch …“
Was danach passiert, wissen wir inzwischen.
Wetter am Gipfel
Aktuelle Vorhersage von meteoblue für die Gipfelregionen (Elbrus 5642 m, Kasbek 5054 m).




