Kilimanjaro (5895m)

Unser Start ins Jahr hätte kaum spektakulärer sein können. Markus, Stefan, Michl und Ella brachen am 2. Januar auf, um den Kilimanjaro zu besteigen – Afrikas höchsten Berg, über die Rongai-Route. Eine der schönsten und ursprünglichsten Aufstiegsvarianten. Klingt gut. Machen wir.

Anreise und Vorbereitung

Die Reise begann spätabends in Wien. Zwischenstopp in Addis Abeba, am 3. Januar Ankunft in Tansania. In Marangu, auf bereits 1.700 Metern Höhe, trafen wir letzte Vorbereitungen und ließen uns auf das einstimmen, was vor uns lag.

Start am Nalemuru Gate

Am Nalemuru Gate (2.020 m) begann die Wanderung – begleitet von Einblicken in die Welt der Massai. Unser erstes Camp, das Simba Camp (2.650 m), empfing uns mitten im grünen Regenwald.

Weiter zu den Kikelewa-Höhlen

Nach einer anspruchsvollen Etappe durch Heide und alpine Moorlandschaften erreichten wir die Kikelewa-Höhlen (3.630 m). Die Landschaft wandelte sich spürbar. Die Herausforderungen wuchsen – unsere Begeisterung auch.

Mawenzi Tarn Camp

Am Fuß des Mawenzi, dem zweithöchsten Gipfel des Kilimanjaro-Massivs, schlugen wir unser nächstes Lager am Mawenzi Tarn Camp (3.850 m) auf. Landschaftlich einzigartig. Genau der Ort, an dem man kurz stehen bleibt und weiß: Wir sind weit weg vom Alltag.

Zur Kibo-Hütte

Über die Kibowüste wanderten wir bis zur Kibo-Hütte auf 4.700 Metern. Dort bereiteten wir uns auf den Gipfeltag vor, ruhten uns aus und sammelten Kräfte. Wenig Schlaf würde folgen. Das kannten wir.

Gipfelsieg am Uhuru Peak

Um Mitternacht ging es los. Mit Motivation, guter Führung und starkem Teamgeist erreichten wir zunächst Gilman’s Point (5.681 m). Von hier aus der finale, herausfordernde Abschnitt zum Uhuru Peak (5.895 m).

Der Blick über Afrika belohnte uns für die Strapazen. Für einen Moment war die Anstrengung vergessen. Genau dafür waren wir losgefahren.

Abstieg und Abschluss

Der Abstieg führte uns über die Marangu-Route zurück. Rast auf der Horombo-Hütte, schließlich zum Marangu Gate. Den Abend verbrachten wir ausgelassen im Hotel – mit Guides und Trägern, ohne die so eine Tour nicht möglich gewesen wäre.

Sansibar und Safari

Zum Ausklang entspannende Tage auf Sansibar. Dann kehrten Stefan und Michl nach Hause zurück. Markus und Ella verlängerten das Abenteuer mit einer Safari auf dem Festland – Big Five und weitere Wildtiere inklusive.

Was bleibt? Distanz 68 km, Anstieg 3.774 Meter, Zeit 24:00 Stunden. Freundschaft, Herausforderungen, einzigartige Naturschönheiten – und der Uhuru Peak unter den Füßen. Genau dafür waren wir losgefahren.

Garmin Uhr
Distanz 68 km
Anstieg 3.774
Zeit 24:00
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